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Mo, 21 Februar 2011 um 17.42 Uhr

Andalusien – Wiege des Flamenco und Heimat edler Pferde

Andalusien ist die südlichste der autonomen Gemeinschaften von Spanien. Sie umfasst die Provinzen Huelva, Cádiz, Sevilla, Córdoba, Málaga, Granada, Jaén und Almería. Die Hauptstadt ist Sevilla.
Die andalusischen Städte und Provinzen sind aufgrund ihrer Lage und Geschichte vielfältig und abwechslungsreich. Überall findet man Spuren vergangener Zivilisationen und kulturelle Traditionen.
Andalusien bietet Urlaubern ein reichhaltiges Angebot, vom Aufenthalt im Landhotel bis zum Kurzurlaub in einem Stadthotel, hier findet jeder das richtige.
Die Städte, allen voran Córdoba und Granada, sind voller Kunst, Kultur und wundervoller Architektur – bieten aber auch Platz für die Moderne. Am Land kann man fischen, jagen, wandern, reiten, Mountainbike fahren oder klettern.
Weltberühmt sind die temperamentvollen andalusischen Pferde, auf deren Rücken man das Land besonders gut und stilvoll erkunden kann. Einige Unterkünfte am Land haben eigene Pferde oder können einen guten Reitstall vermitteln. Was gibt es schöneres als im gestreckten Galopp eine Hochebene oder ein grünes Tal zu erobern?
Im südwestlichen Andalusien entwickelte sich ab dem 15. Jahrhundert der Flamenco. Traditionelle Zigeunermusik wurde dabei mit jüdischen, arabischen und altindischen Melodien verbunden. Ursprünglich bestand Flamenco nur aus dem Gesang, erst nachdem er im 19. Jahrhundert die Musikcafés eroberte kamen Tanz und Gitarrenspiel dazu.
Heutzutage wird der Flamenco vor allem in örtlichen Vereinen gepflegt. Im Flamenco gibt es ungefähr 20 verschiedene Tanz- und Gesangsformen.
Auch in der andalusischen Küche spiegelt sich der Einfluss verschiedener Kulturen wieder. Der Einfluss der Araber macht sich kulinarisch bei Zitrusfrüchten, Gewürzen, Mandeln und Süßspeisen bemerkbar. Den Römern verdankt man Wein und Oliven.
Der Atlantik bringt frischen Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch, aber auch Fleisch und Wurst haben in der Küche ihren fixen Platz.
Zu Weltruhm gebracht hat es die „Gazpacho Andaluz“, eine kalte Gemüsesuppe aus Tomaten, grünen Paprika, Gurken, Olivenöl, Knoblauch und etwas Brot.
In die Bars auf der ganzen Welt hat der Sherry Einzug gehalten, der andalusische Likörwein wurde im 18. und 19. Jahrhundert von englischen Handelshäusern weltbekannt gemacht.

Unser Tipp: Lernen Sie das Land bei einer Rundreise durch Andalusien kennen.

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