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Mo, 15 November 2010 um 12.02 UhrAuf der Route der Schwarzen Dörfer von Guadalajara In der Provinz Guadalajara, nur eine Stunde von Madrid entfernt, befinden sich nahe der Grenze zur Provinz Segovia, die so genannten Schwarzen Dörfer, die vom 2.048 Meter hohen Gipfel des Ocejón überragt werden. Das gemeinsame Merkmal der Schwarzen Dörfer ist, dass ihre Häuser vollkommen aus schwarzem Schiefer bestehen, der in dieser Gegend reichlich vorkommt. Die volkstümliche Architektur vermischt sich fast vollständig mit der Natur. Dadurch entsteht eine einzigartige Landschaft von großer, ungewöhnlicher Schönheit, in der Dörfer wie Campillejo, El Espino, Campillo de Ranas, Roblelacasa, Robleluengo, Majaelrayo, Valverde de los Arroyos, Zarzuela de Galve, Tamajón oder Almiruete verwurzelt sind. In dem landschaftlich außergewöhnlich schönen Gebiet wechseln sich die verschiedenen Grüntöne von Eichen, Kiefern, Wacholder und Stechpalmen ab. Unzählige Pilzsorten, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Thymian, Lavendel, Rosen und Rosmarin betören mit ihrem Duft. Wildschweine, Füchse, Luchse, Marder, Dachse, Hasen, Kaninchen, Rehe und Eichhörnchen sind im Dickicht der weitläufigen Wälder heimisch, über die Adler, Geier und Falken kreisen. Am Oberlauf der Flüsse tummeln sich Fischottern, ein Beleg für die Reinheit und Qualität des Wassers. Das Gebiet hat eine bemerkenswerte Hotel-Infrastruktur, die auf dem ländlichen Tourismus beruht. Als Freizeitaktivitäten bieten sich Wanderurlaub, Reiterferien, Radfahren, Kanu fahren, Jagen, Fischen oder Pilze suchen an.
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