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Fr, 03 Dezember 2010 um 09.30 UhrBerühmtes Felsenkloster bei Jericho wieder zugänglich Das zwischen Jerusalem und Jericho in der tiefen Schlucht des Wadi Kelt an einem Felsen hängende griechisch-orthodoxe Kloster des Heiligen Georg von Khoziba ist dank einer neuen Straße wieder zugänglich. Vor drei Jahren hatten Sturzfluten, angeschwemmtes Geröll und ein Erdbeben die alte Zugangsstraße zu dem Kloster nahe Jericho in der judäischen Wüste zerstört. Seitdem konnten Pilger und Touristen nur unter großer Mühe das Kloster aus dem fünften Jahrhundert besuchen. Der Neubau der Straße wurde vom israelischen Tourismusministerium und der Zivilverwaltung im besetzten Gebiet mit 400.000 Euro finanziert und jetzt feierliche eingeweiht. Das Kloster erlebte seine ruhmreichste Zeit in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts, ehe es von durchmarschierenden Persern zerstört worden war. Nach 1878 wurde das heutige Kloster wieder aufgebaut und 1901 vollendet. Zu den größten Sehenswürdigkeiten des Klosters gehören Fresken und Mosaike aus dem 5. und 6. Jahrhundert sowie ein Reliquienschrein, der die Schädel von 14 Mönchen enthält, die von den Persern gemartet wurden. Der Legende nach soll der biblische Prophet Elias an dieser Stelle drei Jahre und sechs Monate als Eremit in einer Höhle gelebt haben, während er von Raben ernährt wurde.
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