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Mo, 13 September 2010 um 15.49 Uhr Vor 70 Jahren entdeckt - die Höhle von Lascaux Die weltberühmte Höhle von Lascaux in Südwestfrankreich feiert das Jubiläum ihrer zufälligen Entdeckung. Die als prähistorisches Juwel geltende Höhle ist etwa um 17.000 bis 15.000 vor Christus entstanden und erst vor 70 Jahren zufällig aufgespürt worden. Am 12. September 1940 stießen vier Jugendliche zufällig auf die Höhle und krochen ohne zu zögern in ein Loch, hinter dem sich rund 600 mit Eisenoxid und Manganerde geschaffene Höhlenmalereien und 1500 Felsgravierungen verbargen. Die berühmte Höhle mit ihren Sälen und Seitengängen wurde aber schon 1963 wieder für die Öffentlichkeit gesperrt, denn der Ausstoß von Kohlendioxid durch die Besucher setzte den Gemälden schwer zu. Als Ersatz können Frankreich-Urlauber seit 1983 eine originalgetreu nachgebaute Höhle besichtigen, Lascaux II, die einige hundert Meter vom Original entfernt errichtet wurde. Heute zieht die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Höhle mit ihren einzigartigen Wandmalereien jährlich 220.000 Besucher an. Die mindestens 17.000 Jahre alten Bilder zeigen Wildpferde, Stiere, Raubkatzen oder Hirschen. Allerdings sind die Bilder in ihrem Erhalt bedroht: auf den Gemälden haben sich weiße und dunkle Fleckengebildet, die auf Pilzbefall zurückgeführt werden.
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