Mo, 18 Oktober 2010 um 13.33 Uhr
Gedächtniskirche wird saniert
Das lädierte Aussehen ist Programm, aber auch selbst eine Ruine muss irgendwann überholt werden: nach der Siegessäule wird jetzt auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eingerüstet und saniert. Berlin-Urlauber müssen sich bis 2012 gedulden, bis dahin sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Insgesamt soll die Sanierung rund 4,2 Millionen Euro kosten. Das Wahrzeichen des Westteils von Berlin wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Kaiser Wilhelm II. zu Ehren seines Großvaters, Kaiser Wilhelms I., errichtet und 1895 eingeweiht. 1943 wurde das Gotteshaus durch Bomben schwer beschädigt, doch nach dem Krieg hat man es nicht abgerissen, sondern als Mahnmal gegen den Krieg und für den erfolgreichen Wiederaufbau der Mauerstadt benutzt. So wurde die Gedächtniskirche zu einem der Symbole Berlins und einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
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